Antifa-Aktion gegen Elsässer-Wohnhaus! Am selben Tag wie die Mordhetze im ARD-Tatort gestern! Zufall?

Dasselbe üble Spiel, das gegen Björn Höcke und seine Familie betrieben wird, soll jetzt offensichtlich auch gegen meine Frau und mich begonnen werden: Psychoterror und mehr gegen den Privatbereich, gegen das Wohnhaus, gegen Besucher und Kollegen.

Gestern Nachmittag – dieses lichtscheue Gesindel kennt ja keine Sonntagsruhe, keinen dritten Advent – kreuzten 30 bis 40 vermummte Personen mit Transparenten und vorgefertigten Schildern vor unserem Grundstück auf, schrien herum, gröhlten, vermüllten unseren Garten mit zerrissenen COMPACT-Heften. Auf den Plakaten im verfälschten COMPACT-Cover-Outfit stand neben meinem Konterfei „Nazi, halt’s Maul!“ und „Nazi-Netzwerker – Er will AfD, Pegida und Identitäre vereinen“. Die Polizei kam spät – der Notruf war zehn Minuten besetzt – konnten aber noch ein paar Personalien der Linksextremisten feststellen.

Heute um die Mittagszeit dann schon ein professionell gemachtes Video der linksextremen Aktion, teilweise gefilmt von einer Drohne aus.  Gut zu sehen: Die ganze Truppe rückt über den Waldweg vom Bahnhof her an, kamen alle aus Berlin, nur ein Einheimischer war dabei. Besonders schockierend: Unsere volle Wohnadresse wurde veröffentlicht, und im Abspann des Clips heißt es sinngemäß: Jetzt, nachdem Elsässers Adresse bekannt ist, steht „weiteren Protesten und Aktionen nichts mehr im Wege“. Hier wird offensichtlich zu weiterem Terror gegen uns aufgestachelt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wir vertrauen auf die Arbeit der Kollegen.

Zahlreiche Nachbarn meldeten sich in der Folge bei uns und waren empört über die Randalierer. Die guten Leuten kannten wir vorher nicht, und es sind auch keine Leser von COMPACT. Sie sind einfach empört, dass hier das gute Zusammenleben in unserer schönen Siedlung durch Antidemokraten gestört wird, die jemanden vertreiben wollen, nur weil ihnen seine Gesinnung nicht passt. Ein Anwohner leitete seine Eindrücke an den Blog Acta Diurna weiter, Blogchef Michael Klonovsky veröffentlichte den Text (vielen Dank, lieber Nachbar und lieber Herr Klonovsky!).

Zitat des Anwohners:

„Heute ist eine Art ‚Demonstrationszug‘ von ca. 30 Personen, zumeist jüngere männliche Erwachsene, durch unseren Ortsteil zum Haus von Herrn Elsässer gezogen. Am Ziel angelangt, wurden lautstark Parolen skandiert und vor dem Haus Plakate und auch eine symbolische Google Maps-Markierung aufgestellt. Die Gruppe (fast wäre ich geneigt zu schreiben ‚der Mob‘) kam vom Bahnhof *** und bewegte sich ’nach erledigter Arbeit‘ auch dorthin wieder zurück. Also alles Auswärtige, die ‚Nachbarn‘, das eigentliche Zielpublikum des Flugblattes, waren nicht zugegen.

Nachdem alles vorbei war, kam die Polizei. Ich habe mich sofort als Zeuge zur Verfügung gestellt. Ich sprach dann auch mit Frau und Herrn Elässer und stellte mich als Nachbar vor. (…) Wenn man das alles so hautnah erlebt, ist es noch viel fürchterlicher, als wenn man nur über solche Sachen liest. Ich denke, ich bin nicht der Einzige, dem sich der Gedanke aufdrängt: ‚So oder ähnlich muss es Anfang 1933 gewesen sein‘.“

Eine beängstigende Koinzidenz: Wenige Stunden später wird der ARD-#Tatort „#Dunkle Zeit“ ausgestrahlt, es geht um einen Mord an einem AfD-Politiker. In der Eingangssequenz ein Clip mit rechten Demonstrationen, unter anderem Pegida, dann Hitler-Aufmärsche, Konzentrationslager, Galgen. Die Stimme aus dem Off sinngemäß: „Wir hätten es verhindern können. Wie lange wollen wir dieses Mal warten?“ Dann ein Zielfernrohr, ein Fadenkreuz… Ist das nicht Mordhetze? Ist der zeitliche Zusammenhang zur Randale vor unserem Wohnhaus Zufall? Im „Tatort“ gab es einen rechten Medien-Strippenzieher, den Spiegel-Online zum Wochenende – wie um ein Ziel zu markieren – als Jürgen Elsässer identifiziert hat.

Auszug aus Spiegel-Online:

„An Brisanz fehlt es dem Krimi trotzdem nicht, denn er bildet mit dem steten innerparteilichen Kampf die Radikalisierungsdynamiken der AfD ab – und rückt die ideologischen Antreiber dieses gefährlichen Beschleunigungsprozesses in die Handlung. Hinter den Kulissen agiert hier ein Medienstratege, der an Jürgen Elsässer erinnert, Chefredakteur des rechtspopulistischen Magazins COMPACT.“

 

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