Dänemark verschärft erneut Kontrolle an Grenze zu Deutschland: Dänemark verstärkt seine Bemühungen zur Asylantenabwehr aus Deutschland. Merkel hat ihr Land – auch wenn die „Qualitätsmedien“ ihren Lesen etwas anderes weismachen wollen – isoliert.

Zum wiederholten Male rüstet Dänemark die Kontrollstationen an der Grenze zu Deutschland auf. Grund sind steigende Flüchtlingszahlen und damit einhergehende Angst vor Terroranschlägen.

 Dänemark will die Kontrolle an der deutschen Grenze erneut verschärfen. Dies wurde am Freitagabend vom Parlament in Kopenhagen beschlossen. An den Übergängen sollen automatische Nummernschild-Scanner installiert werden. An fünf Großübergängen errichtet man außerdem Kontrollhäuschen.An den anderen führen Streifen- und Zivilwagen sowie Helikopter stichprobenartige Kontrollen durch.

Bereits zuvor hatte Dänmark die Grenzkontrollen verschärft und im vergangenen September sogar die Armee eingesetzt . Grund war die verstärkte Anzahl von Flüchtlingen aus Deutschland. Justizminister Pape erklärte damals: „Es ist kein Geheimnis, dass es für die Polizei angesichts von Bandenkonflikten, dem Grenzeinsatz und der Terrorbedrohung herausfordernde Zeiten sind“

Erst am Donnerstag hatte die Polizei einen 30jährigen syrischen Asylbewerber festgenommen, der angeblich im November 2016 an einem „unbekannten Ort in Kopenhagen“ Personen „mit Messern angreifen und danach einen oder mehrere Sprengsätze zünden“ wollte.

Sein 21jähriger Gehilfe, der in Deutschland bereits verurteilt war, wurde aber nicht über die Grenze gelassen, weshalb beide den Plan aufgaben.

Dänemark macht ernst: Militär an der Grenze zu Deutschland

Dänemark verstärkt seine Bemühungen zur Asylantenabwehr aus Deutschland. Merkel hat ihr Land – auch wenn die „Qualitätsmedien“ ihren Lesen etwas anderes weismachen wollen – isoliert.

Lars Löcke Rasmussen, Staatminister (Ministerpräsident) des Königreiches Dänemark hat die Forderungen Eurokraten Jean Claude Junker zurückgewiesen, den Euro in allen EU Ländern (zwangsweise) einzuführen sowie den Schengen Raum auf Bulgarien und Rumänien auszudehnen. Auch die vom UN Flüchtlingshilfswerk geforderte Aufnahme von 1500 „besonders bedürftigen“ Wirtschaftsmigranten erteilte die Ausländer-und Integrationsministerin Inger Støjberg eine Abfuhr.

Verschafften sich 2015 noch 21.316 „Flüchtlinge“ Zutritt nach Dänemark, waren es 2016 nur noch 6.266 und in den ersten sieben Monaten 2017 sank diese Zahl nochmals auf nur noch 1.918 ungebetene Gäste. Dänische Unternehmen sind sehr zurückhaltend, wenn es darum geht, derartigen Personen ein Arbeitsverhältnis anzubieten. Støjberg: „Dass jeder Dritte arbeitet, bedeutet ja nicht, dass die Integrationsaufgabe gelöst ist“.

Neben der bürgerlichen Minderheitsregierung wird diese Politik auch von der Dänische Volkspartei (DF), den Sozialdemokraten mitgetragen. Der ausländerpolitischer Sprecher der Sozialdemokraten Martin Henriksen erklärte, seine Partei stehe für ein System, bei dem niemand mehr selbständig nach Dänemark kommen kann, sondern wo alle an der Grenze abgewiesen werden.

Nur die kleinen linksradikalen und linksextremen Parteien stehen zu dieser Linie in Opposition. Natürlich sind auch gutmenschliche NGOs zur Stelle, um die Regierung zu kritisieren. Tim Whyte, Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation Mellemfolkelig Samivirke, hält die Regierungspolitik für „gefährlich“. Dänemark disqualifiziere sich gerade selber und so weiter und so fort. Zum Schluss pöbelt Whyte, Ministerin Støjbergs sei „zutiefst peinlich“. Der gesellschaftliche Konsens in Dänemark sieht aber anders aus.

Dänemark verstärkt seine Bemühungen zur Asylantenabwehr aus Deutschland. Bisher führte die Polizei, unterstützt von der paramilitärischen Heimwehr, Grenzsicherungen und Kontrollen durch. Nunmehr haben Justizminister Søren Pape Poulsen und Verteidigungsminister Claus Hjort Frederiksen bekannt gegeben, dass künftig auch reguläre Soldaten dazu beitragen werden, die Souveränität Dänemarks zu sichern.

Justizminister Pape „Es ist kein Geheimnis, dass es für die Polizei angesichts von Bandenkonflikten, dem Grenzeinsatz und der Terrorbedrohung herausfordernde Zeiten sind“. Die Dänische Volkspartei (DF) forderte weitere Maßnahmen. Der rechtspolitische Sprecher der Partei, Peter Kofod Poulsen aus Hadersleben, will möglichst bald 53 neu ausgebildeten Aushilfspolizisten, sogenannte Kadetten, an die Grenze nach Deutschland verlegen.

Normale“ Touristen sind von den Grenzkontrollen kaum betroffen. Wagen mit deutschen Kennzeichen und „europäisch“ aussehenden Insassen werden problemlos nach einem kurzen Stopp auf der Autobahn A 7 nahe Flensburg weiter fahren. „Südländer“ hingegen werden gründlich kontrolliert und ggfs. nach Tyskeland zurück geschickt.

Merkel hat Deutschland – auch wenn die „Qualitätsmedien“ ihren Lesen etwas anderes weismachen wollen – isoliert. Und das nicht nur gegenüber unseren osteuropäischen Nachbarn.

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