In Wiener Moschee: Islam-Aktivistin: „Gesetze nur für Ungläubige“

Wieder Aufregung um die radikale Schweizer Muslima und Burka-Aktivistin Nora Illi: Sie soll in einer Wiener Moschee gegen den Rechtsstaat angesprochen haben. Die hiesigen Gesetze seien nur für Ungläubige, Muslime müssten sich nicht daran halten. Das hat ServusTV unter Berufung auf Videoaufnahmen berichtet. Illi hatte erst vor rund zwei Wochen mit einem Spaziergang – versteckt unter einem Nikab – durch die Wiener Innenstadt für Wirbel gesorgt.

Die umstrittene Frauenbeauftragte des ebenso umstrittenen Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS) soll auf Einladung des Wiener Ex-SPÖ-Gemeindepolitikers Amir El-Shamy, von dem sich die Sozialdemokraten wegen extremistischer Tendenzen getrennt hatten, in einer Wiener Moschee gesprochen haben.

Nora Illi in der Wiener Moschee über österreichische Gesetze: „Wir können nicht sagen, dass wir einen Teil der Gesetze respektieren und der andere ist kufr (nur für die Ungläubigen, Anm.). Konsequenterweise müsste ich sagen: ALLE Gesetze sind kufr. Und man müsste sich auch nicht mehr an die Gesetze halten.“

„Man versucht, einen Islam zu basteln, der in ihr Verständnis passt, mit liberalen Moscheen, Schwulenheirat, gemischtem Gebet etc. So wird versucht, den Islam zu schwächen. Das ist Fitna (Bürgerkrieg, Anm.)“, wird Illi weiter zitiert.

Auch auf das Thema Kopftuch wurde bei Illis Moschee-Besuch freilich nicht vergessen. Die Islam-Aktivistin ist in den Videoaufnahmen zu hören, wie sie ihre anwesenden Glaubensschwestern – darunter auch jüngere Mädchen – dazu auffordert, trotz des bestehenden Verbots weiterhin nur verschleiert auf die Straße zu gehen.

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Ex-Verfassungsschutz-Chef: „Das Video ist bedenklich“
Das Video aus der Moschee bzw. Aussagen daraus wurden laut ServusTV unter anderem der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich sowie Gert-René Polli („Das Video ist bedenklich“), dem ehemaligen Leiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, vorgelegt. Der ÖVP-Nationalratsabgeordnete Efgani Dönmez fordert in einer ersten Reaktion ein Einreiseverbot für die Schweizerin, heißt es zudem in einer Aussendung von ServusTV.

Erneute Provokation
Damit nicht genug, provozierte die 33-Jährige vor Kurzem erneut: In einem Twitter-Post verglich sie das Burkaverbot mit Konzentrationslagern der Nationalsozialisten.

Burka-Aktivistin attackiert uns mit Nazi-Vergleich

Erst am Sonntag hatte die umstrittene Frauenbeauftragte des ebenso umstrittenen Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS), Nora Illi, für Aufregung gesorgt, als sie mit einem Niqab durch Wien spazierte (siehe Video oben). Nun provoziert die 33-Jährige erneut: In einem Twitter-Post vergleicht sie das Burkaverbot mit Konzentrationslagern der Nationalsozialisten.

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In Illis Beitrag ist eine verschleierte Frau neben einem Foto des Eingangs zum KZ Dachau mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ zu sehen. Darüber schreibt sie: „‚Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.‘ Nicht erst, wenn es soweit ist.“

Für die Aktivistin hagelte es umgehend Kritik in den sozialen Medien. „Einen Völkermord mit einem persönlichen Missstand zu vergleichen, ist unterste Schublade“, stellt etwa ein User fest. In einem anderen Kommentar wird der Vergleich einfach nur als „dumm“ abgetan.

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