Kriminelle Einwanderer: Ein Richter rechnet ab und tut das, was jeder deutsche Richter tun sollte

Die deutsche Öffentlichkeit hat einen neuen Helden. Richter Stephan Zantke tut, was nach allgemeinem Gerechtigkeitsempfinden jeder Richter tun sollte. Er wendet das Recht an. Einen libyschen Intensivtäter verurteilte er – trotz deutlich milderer Forderung der Staatsanwaltschaft – zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren. Mohamed F. hatte in einem Asylbewerberheim teure Schäden angerichtet, einen Mitarbeiter mit einem Messer angegriffen, ein siebenjähriges Kind im Supermarkt mit einer Bierflasche beworfen, Polizisten bespuckt und Frauen als „Nazi-Hure“ und „Scheißdeutsche“ bezeichnet. Auch vor Gericht beschimpfte er seine Wahlheimat, was schließlich zu der schlagzeilenträchtigen Frage des Richters führte: „Wenn es bei uns so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“

Lachnummer für internationale Kriminelle

Die Frage, warum die Staatsanwaltschaft für einen solchen Überzeugungsstraftäter lediglich 15 Monate auf Bewährung gefordert hatte, ist mindestens so interessant, wie die des ehrenwerten Richters. Auch deshalb, weil sich aus ihr die Antwort darauf ergibt, warum die Bundesrepublik zur Lachnummer für internationale Kriminelle verkommen ist.

Junge Männer, für die archaische Ehrbegriffe und das Recht des Stärkeren zum kulturellen Selbstbild gehören, empfinden Deutschland und die Deutschen als schwach und haben damit nicht einmal unrecht. Häufig fordern Frauen, gerade im konservativen Milieu, daß sich der hiesige Mann endlich wieder „Eier wachsen lassen“ solle, um sich, seine Frau, seine Familie und sein Land gegen Typen wie Mohamed F. zu verteidigen.

Dies ist im Ansatz richtig. Der ständig auf den Boden schauende, jeder Konfrontation aus dem Weg gehende neue deutsche Mann wirkt weder auf Frauen noch Einwanderer sonderlich beeindruckend. Selbstbewußtsein und das Einstehen für sich und die Seinen, sind zeitlose, in unseren Breitengraden leider verlorenengegangene Werte.

Westliche Werte statt Faustrecht

Dennoch sollten wir uns davor hüten, von einem Extrem ins Andere zu fallen. Die Antwort auf junge Einwanderer aus einem moslemischen Kulturkreis darf nicht die Rückverwilderung der europäischen Kulturvölker sein.

Das Faustrecht haben wir bei uns seit langem Überwunden. An seine Stelle sind Kultiviertheit, die westlichen Werte und der Rechtsstaat getreten. Der moderne Staat findet seine Rechtfertigung im Schutz und der Verteidigung seiner Bürger. Hierzu braucht es Richter, deren Heldentat im Wesentlichen darin besteht, ihren Job zu tun. Wenn sie das zu einsamen Kämpfern innerhalb des Rechtsstaats macht, steht dieser Rechtsstaat gefährlich nahe am Abgrund.

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