Lügenpresse liegt im Sterben: Spiegel, Stern und Focus verzeichnen historisches Verkaufstief

Das staatliche Verlautbarungsorgan „Der Spiegel“ hat mit seiner letzten Ausgabe das schlechteste Verkaufsergebnis seiner gesamten Geschichte erzielt. Auch andere Lügenmedien wie Stern und Focus blieben weit unter einstigen Verkaufszahlen. Alle drei Magazine verkauften sich insgesamt 361.948 Mal – ein neuer Minusrekord.

Der Spiegel 47/2017 mit der Titelzeile „Wer bist du Ratte, dass du der Türkei drohst – Mitten in Deutschland: Hetze und Einschüchterung im Namen Erdogans“ floppte wie noch keine Ausgabe zuvor. 165.354 Einzelverkäufe sind laut dem Online-Branchendienst MEEDIA der historisch schwächste Wert des Spiegels überhaupt. Der Zwölf-Monatsdurchschnitt im Einzelverkauf liegt für den Spiegel derzeit bei 205.600 Exemplaren. Der Einbruch bei dem Wochenmagazin entspricht also beinahe 20 Prozent.

Ebenfalls schlecht verkaufte sich der aktuelle Stern-Titel: „Trumps russisches Geheimnis“. Die Fotomontage einer Trump-Silhouette, auf die ein Foto des russischen Präsidenten Wladimir Putin projeziert wurde, brachte 147.220 Einzelverkäufe. Das ist deutlich weniger als der Zwölf-Monats-Durchschnitt von 171.400 verkauften Exemplaren.

Prozentual gesehen am deutlichsten unter dem Normalniveau blieb der Focus: Nur 49.374 Personen griffen im Einzelhandel zur Ausgabe mit der Titelstory „Die Leber – Das unterschätzte Organ“. Das sind mehr als 21 Prozent weniger als im Durchschnitt der letzten zwölf Monate.

Alle drei Titel zusammengenommen erreichten in der 47. Kalenderwoche nur 361.948 Einzelverkäufe – ein neuer gemeinsamer Negativrekord. Erst fünfmal in der gesamten Historie der drei Magazine landete das Trio unter der 400.000er-Marke, davon dreimal innerhalb der letzten drei Wochen. Ein besorgniserregender Trend für die Macher von Spiegel, Stern und Focus.

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