Muskelberge: Laut IOC und Wada sind sie alle „gesunde“ Athleten: Dopingliste (Platz 1) Britische, (Platz 2) Amerikanische,(Platz 4) Deutsche Sportler

Marit Björgen zeigt gerne ihre Muskelberge vor TV-Kameras. Die norwegische Skilangläuferin, die sechsmal Olympia-Gold geholt hat, war 2010 von ihren Gegnerinnen beschuldigt worden, gewisse „Hilfsmittel“ eingenommen zu haben. Bewiesen wurden diese Vorwürfe aber nie.
Oder nicht gewolt!

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Dienstag entschieden, dass russische Sportler wegen Dopingvorwürfen nur unter neutraler Flagge an den Olympischen Winterspielen 2018 teilnehmen dürfen. Sputnik zeigt Spitzensportler aus anderen Ländern, die entweder einst legal gedopt haben oder mit entsprechenden Vorwürfen konfrontiert waren.

Im September 2016 hatte die Hackergruppe „Fancy Bears“ vertrauliche Dokumente der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) veröffentlicht, die eine Reihe von (Platz 2) Amerikanischen und (Platz 1) Britischen und (Platz 3) Deutschen Sportlern der Einnahme von auf der Dopingliste stehenden Mitteln bezichtigen. Laut den Unterlagen hatte die Wada die Einnahme verbotener Präparate genehmigt. Die Agentur hatte damals die Echtheit von den durch „Fancy Bears“ gehackten vertraulichen Unterlagen auf ihrer offiziellen Website bestätigt.

Simone Biles
Turn-Star Simone Biles soll mit Ritalin gedopt haben.

Die viermalige Olympiasiegerin aus den USA wurde zwar positiv getestet, aber nie gesperrt.

Sie selbst erklärte, sie leide an der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ADHS und werde deshalb seit Jahren mit Ritalin behandelt.

 

 

Serena Williams
Die 22-fache Grand-Slam-Siegerin Serena Williams soll in den Jahren 2010, 2014 und 2015 mit Zustimmung der Wada „aus therapeutischen Gründen“ Oxycodon, Hydromorphon, Prednison, Prednisolonum und Methylprednisolon eingenommen haben.

Die Athletin selbst bestreitet die Vorwürfe – ebenso wie ihre Schwester Venus.

Elena Delle Donne
Die US-Basketballspielerin soll 2014 die Erlaubnis erhalten haben, von der Wada verbotene Präparate Amphetamin und Cortisol einzunehmen. Donne soll zwei Jahre lang die Substanzen aktiv während Trainings und Wettbewerben eingesetzt haben. Bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro holt sie Gold.

Michelle Carter
Die US-amerikanische Kugelstoßerin wurde positiv auf Glucocorticoiden getestet. Auch Dihydrotestosteron und andere Stoffe soll sie eingenommen haben. Bei den Olympischen Spielen in Rio stellte sie einen Nationalrekord auf.

Jack Conger
Der US-Schwimmer erhielt eine Goldmedaille in Rio. Dabei soll der Sportler positiv auf Amphetamin getestet worden sein.

Sam Dorman
Silber beim Synchronspringen zusammen mit Michael Hixon. Dabei soll der US-Sportler Dorman Prednison eingenommen haben.

Im Gespräch mit Sputnik hatte im Jahr 2016 Andre Hahn, Mitglied des Sportausschusses im Bundestag, gesagt, es sei zumindest merkwürdig, dass „ausgerechnet mehrere Olympiasieger und Tour-de-France-Gewinner alle krank sind und Mittel nehmen müssen, die auf der Dopingliste stehen“.

Es bestehe Erklärungsbedarf, betonte er damals. Die Praxis der Erteilung von Sondergenehmigungen für solche Medikamente, die erwiesenermaßen auch leistungsfördernd seien, sei seit langer Zeit umstritten. „Hier verschaffen sich einzelne Sportlerinnen und Sportler ganz klare Vorteile, vor allem, wenn es sich um dauerhafte Genehmigungen handelt – das ist auch eine Wettbewerbsverzerrung“, so Hahn.

fancy bears‘ Hack Team
#OpOlympics WADA databases.
Grüße Welt. Wir sind Fancy Bears.

Wir geben weiterhin die Informationen über die Athleten frei, denen die WADA die Erlaubnis zum Doping erteilt hat.

1). Platz – Grossbritannien (24)
Alistair Brownlee
Harry Aikines-Aryeetey
Nile Wilson
Richard Chambers
Saskia Clark
Sophie Ainsworth
Stephen Cummings
Alexandra Danson
Callum Skinner
Crista Cullen
Helen Glover
Justin Rose
Mohamed Farah
Peter Reed
Samantha Quek
Nicola Adams
Laura Trott
Siobhan-Marie O’Connor
Olivia Carnegie-Brown
Bradley Wiggins
Charley Hull
Christopher Froome
Heather Fisher
Sam Townsend

2). Platz – USA  (24)
Brian Baker
Monica Aksamit
Rajeev Ram
Alisha Glass
Galen Rupp
Kelsey Kolojejchick
Michelle Kasold
Patrick Reed
Vincent Hancock
Shalane Flanagan
Ariana Washington
Brady Ellison
Connor Jaeger
Lauren Hernandez
Bethanie Mattek-Sands
Brittney Griner
Conger John
Dagmara Wozniak
Deanna Price
Kathleen Baker
Mcquin Baron
Michelle Carter
Sam Dorman
Tervel Ivaylov Dlagnev

3). Platz – Kanada (12)
Rob Gibson
Catharine Pendrel
Jennifer Kish
Katerine Savard
Michelle Williams
Brittany Rogers
Julien Bahain
Raphael Gagne
Christine Sinclair
Melissa Tancredi
Rhian Wilkinson
Sophie Schmidt

4). Platz – Deutschland (10)
Melanie Pfeifer
Steffen Deibler
Timo Boll
Julian Justus
Laura Siegemund
Robert Harting
Franziska Hentke
Christina Obergfoll
Christian Vom Lehn
Christian Reichert

– Australien (7)
Emily Seebohm
Cate Campbell
Jessica Esther Fox
Madison Wilson
Taylor McKeown
Brennan Kimberley
Bobridge Jack

– Denmark (6)
Rikke Moller Pedersen
Jakob Fuglsang
Casper Mortensen
Niklas Larsen
Jeanette Ottesen
Pernille Blume

– Italy (5)
Paolo Pizzo
Rachele Bruni
Emanuele Birarelli
Matteo Lodo
Teresa Frassinetti

– Japan (4)
Ai Fukuhara
Masashi Ebinuma
Rie Kaneto
Kaori Matsumoto

– Argentinien (3)
Juan Ignacio Gilardi
Lucas Martin Rey
Facundo Callioni

– Frankreich (3)
Fabien Gilot
Dimitri Bascou
Gauthier Grumier

– Schweden (3)
Emma Johansson
Peder Fredricson
Olivia Schough

– Neuseeland (2)
Mahe Drysdale
Peter Burling

– Südafrika (2)
Lawrence Andrew Brittain
Cameron Van Der Burgh

– Switzerland (2)
Fabian Cancellara
Nino Schurter

– Serbia (2)
Milos Teodosic
Silvija Popovic

–  Spanien (2)
Belmonte Garcia Mireia
Rafael Nadal

– Hungary (1)
Laszlo Cseh

– Burundi (1)
Francine Niyonsaba

– Belgien (1)
Loick Luypaert

– Russia (1)
Misha Aloyan

– Poland (1)
Madaj Natalia

– Czech Republic (1)
Kvitova Petra

– Romania (1)
Cogianu Roxana

– Brasilien (1)
Diego Hypolito

– Kolumbien (1)
Oscar Albeiro Figueroa Mosquera

– Croatia (1)
Ivan Krapic

– Venezuela (1)
Stefany Del Carmen Hernández Mendoza

 

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