SPD-Genossen im Chor: Merkel, wir kommen! rauf auf der Titanic

Schulz auf Parteitag in Berlin: „Ich will bis 2025 die Vereinigten Staaten von Europa!“
und Wählerstimmen von 1,6%

Martin Schulz will Deutschland als unabhängiges Land bis 2025 abschaffen: „Der Nationalstaat hat in der globalisierten Welt viel Gestaltungsmacht verloren. Seien wir so ehrlich und sagen es den Wählerinnen und Wählern. Spätestens bis 2025 müssen wir die Vereinigten Staaten von Europa verwirklicht haben.“

Eigentlich müsste man Mitleid haben mit dieser SPD, eigentlich. Wenn man sieht und hört, wie sie seit Stunden wie die Katze um den heißen Brei schleicht. Vom obeinigen Grömatz bis zur blondierten „Professorin Vogerlnesterl“. Seit an Seit, aber „ergebnisoffen“…

Grömatz, der „größte Martin aller Zeiten“, hat’s aber auch schwer: Eine Minute nach der vernichtenden Niederlage durch die AfD, ließ er sich als „größter Verlierer aller Zeiten“ von seinen Genossen umjubeln, weil er bleich aber bestimmt die „totale Opposition“ vom Zaun brach. Einen Tag später Andrea Nahles der Merkel gleich mal „jetzt gibt‘s auf die Fresse“ versprach. Vor zweieinhalb Wochen versicherte er dann seinen Roten Versehrten endgültig: Nie mehr Merkel!!

Und jetzt betete und brüllte er 76 Minuten lang auf dem Parteitag in Berlin Wort für Wort dasselbe Programm runter, wofür ihn die Wähler schon mit historischen 20,5 Prozent abgestraft hatten. Und nur, weil Merkel es nicht hingemurkelt bekam, die Locke Lindner zum Flotten Dreier mit den GRÜNEN zu überreden … Nur, weil der rote Silver Surfer im Berliner Schloß den Martin aufgefordert hatte, es DOCH noch mal mit der CDU-Schrulle zu wagen, fiel dieser gleich wieder um: „Was soll ich denn machen, der (Präsident) ist doch einer von uns … Soll ich da neee sagen?!! Natürlich geht das nicht, aber ich verspreche Euch, alles bleibt ergebnisoffen. Die Mitglieder werden entscheiden…“

Und dann legte Grömatz Schulz los: Gerechtigkeit … die Reichen da oben, die Armen hier unten … NEIN, nicht die Partei-, Gewerkschafts- und Verbands-Millionäre da oben, nur die Reichen, die sich ihre Milliarden auf eigenes Risiko erarbeiten und wieder verlieren, wenn sie faul oder dumm sind … Auch nicht die „armen“ Polit-Pensionäre mit ihren goldenen Golfplätzen. Mehr die Rentner aus Recklinghausen oder so, die mit 800 Euro nur das Recht auf Mülltonne haben … Frauen, Kinder, Kita, Klimakastrophe, Kohle: „Ich habe als Bürgermeister (von Würselen!!) den Ausstieg aus der Kohle erlebt …“

Dann, Martin fast ergriffen: Natürlich gab es auch was Gutes in der letzten Groko – die „Ehe für alle; wenn ich an das Glück in den Augen dieser Menschen denke …“. Schnief!! Schade (?), dass der Martin verheiratet ist (mit einer Frau!), denn nach diesem warmen Dankesworten an welchen Gott auch immer, hätte er eigentlich 1000 „Anträge“ verdient … Nun ja.

Die Zukunft der SPD aber liegt in Europa, in der EU, die bekanntlich ihn schon in kürzester Zeit zum Millionär gemacht hat; „Ich will bis 2025 die Vereinigten Staaten von Europa!“ Also sowas wie die EUdSSR? Klar, dann klappst auch wieder mit noch mehr Goldstücken …

Die ewige SPD-BuPrä-Kandidatin Gesine Schwan stöckelt noch einen Schritt weiter: Natürlich GroKo, aber bitte mit Super Size – die GRÜNEN müssen mit uns gehen. Dann können wir endlich alles durchsetzen …

Juso-Jungspunt Kevin Kühnert trat Grömatz vor dem sich abzeichnenden neuen SPD-Kniefall vor SPD-Vernichterin Merkel dagegen unbefangen in den Zausel-Hintern: Mit einer GroKo geht der Rest der SPD-Glaubwürdigkeit dahin. Einige seiner Genossinnen waren noch heftiger. Und sogar Malu Dreyer blies ins gleiche Horn: Keine GroKo, aber tolerieren! Von Olaf Scholz, HH bis Achim Post, NRW – alles, was geschah, wirkte wie einstudiert. Die Älteren machten auf Staat und Verantwortung, also Groko, irgendwie. Die Jüngeren wollten die Erneuerung der SPD, also tolerieren, irgendwie. Gerechtigkeit wollten sie alle. Und Europa.

Und alle, buchstäblich alle, taten so, als hätten die Wähler chinesische Stimmzettel in die Wahlurne gesteckt. Denn offenbar hat nur eine Partei „verstanden“ – die AfD. Das Irre: So lange SPD, CDU und CSU weiterhin nur „Gerechtigkeit“ , also Bahnhof, verstehen, werden bei der nächsten Wahl noch mehr Wähler die AfD wählen. Da können Grömatz, Murkel und Drehhofer noch so laut „Populisten“ schreien, mit der Nazikeule auf die AfD hämmern. Jeder neue Moslem, den sie zu Lande, zu Wasser und in der Luft über die Grenze locken und lassen, bringt der AfD 1000 neue Wähler. Egal, wie lange die Katzen um den heißen Brei rumschleichen.

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